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Avatar von otto fischer

Vielen Dank für Deine hoffnungsfrohen Zeilen. Wir sollten aber ein wenig mehr in den Vordergrund rücken, wofür die Britten ihr Geld wirklich ausgegeben haben:

West Africa Squadron (1808–1867)

-Auftrag: Sklavenschiffe aufbringen, Gefangene befreien, Handel unterbinden

-Ergebnis: Über 1.600 Sklavenschiffe gestoppt, mehr als 150.000 Menschen befreit

-Dauer: fast 60 Jahre

-Kosten: ein erheblicher Teil des britischen Marinebudgets, ohne wirtschaftlichen Nutzen

Expedition gegen Lagos (1851)

Anti-Sklaverei-Operationen in Ostafrika (spätes 19. Jh.)

Auch die Amerikaner beteiligten sich aktiv:

Africa Squadron (1842–1861)

- 100 Sklavenschiffe in fast 20 Jahren aufgebracht

Barbareskenkriege (1801–1815) – Nordafrika

. gegen die Versklavung von Amerikanern durch nordafrikanische Piratenstaaten (Tripolis, Tunis, Algier)

Bei Dir liest es sich so, als hätten die Britten nur den Sklavenhändlern Geld in den Rachen geworfen, um deren Ansprüche zu befriedigen. Das stimmt so nicht.

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